Zwei Jahre ohne Dich…

…2 Jahre ohne Dich…2 Jahre ohne Dich…2 Jahre ohne Dich…

 

Heute fehlen mir die Worte, wie so oft in den letzten Tagen. Zwei Jahre … für manche ist es eine kurze Zeit, für uns die längste Zeit der Sehnsucht und des Schmerzes, der Tränen, Träume und verlorenen Hoffnung.

Gäbe es einen Weg, Dich heute in den Arm zu nehmen, so würden wir es tun.

Es stellt sich immer wieder die Frage, wie es Dir geht, was Du machst… und endet in Tränen.

Zwei Jahre, Michi, das ist so verdammt lang. Es ist so verdammt schwer und es ist so verdammt traurig.

Ich wünschte, ich könnte Dich irgendwie wieder holen, doch stoß ich dabei an meine Grenzen, weil ich kapiert habe, dass man manche Dinge nicht ändern kann, egal wie stark man sie auch möchte.

Ich denke zurück an unsere letzten Tage, an unsere ersten Tage, an alles, was ich mit Dir erleben durfte. Du würdest jetzt sagen, dass ich nicht so melancholisch sein soll. Ich weiß das. Und dann würdest Du wahrscheinlich „Easy und Smeazy mit mir spielen“, damit ich wieder lache. Oder mich in den Pool werfen, damit Du lachst.

Mir fehlen einfach heute die Worte, die das ausdrücken könnten, was ich Dir gerne sagen möchte.

Ich kann Dir nur sagen, dass vor zwei Jahren in uns allen etwas zerstört wurde. Dass uns etwas genommen wurde, das wir durch nichts und niemanden ersetzen können und wollen. Dass wir an Dich denken, immer und immer wieder. Dass Du uns fehlst und den Menschen, die Dich so sehr lieben, wie wir.

Du bist das Beste, was uns je passiert ist.

 

Ich kann nicht mehr sehen
trau nicht mehr meinen Augen.
Kann kaum noch glauben
Gefühle haben sich gedreht.
Ich bin viel zu träge
um aufzugeben.
Es wär auch zu früh
weil immer was geht.

Wir waren verschworen
wären füreinander gestorben
haben den Regen gebogen
und Vertrauen geliehen.
Wir haben versucht
auf der Schussfahrt zu wenden
nichts war zu spät
aber vieles zu früh

Wir haben uns geschoben
durch alle Gezeiten
haben uns verzettelt
und verzweifelt geliebt.
Wir haben die Wahrheit
so gut es ging verlogen
es war ein Stück vom Himmel,
dass es dich gibt

Du hast den Raum
mit Sonne geflutet
hast jeden Verdruß
ins Gegenteil verkehrt.
nordisch nobel,
deine sanftmütige Güte
dein unbändiger Stolz
das Leben ist nicht fair.

Den Film getanzt
in einem silbernen Raum
am goldnen Balkon
die Unendlichkeit bestaunt
wahllos versunken, trunken
und alles war erlaubt
zusammen im Zeitraffer,
Mittsommernachtstraum.

Du hast den Raum
mit Sonne geflutet
hast jeden Verdruss
ins Gegenteil verkehrt
nordisch nobel,
deine sanftmütige Güte
dein unbändiger Stolz
das Leben ist nicht fair

Dein sicherer Gang
deine wahren Gedichte.
Deine heitere Würde
dein unerschütterliches Geschick
Du hast der Fügung
deine Stirn geboten
hast ihn nie verraten
deinen Plan vom Glück,
deinen Plan vom Glück.

Ich gehe nicht weg
hab meine Frist verlängert
neue Zeitreise
auf eine Welt
habe dich sicher
in meiner Seele
ich trag dich bei mir
bis der Vorhang fällt,
ich trag dich bei mir
bis der Vorhang fällt.

(Grönemeyer)

Danke, an alle, die an Michi gedacht haben. Wir sind gerührt über die vielen Andenken an unseren Kleinen